Wasserwanderung im Polilímnio-Tal

Wir haben uns für ein paar Tage in ein Hotel in Pílos in Messenien – das ist die südöstliche Halbinsel des Peloponnes – eingemietet. Und auch hier gibt’s natürlich viel zu entdecken (weshalb wir schon mal unser Mietwagenarrangement um zwei Wochen verlängert haben 😉).

Wir hatten in unserem Reiseführer über eine Wasserfallwanderung gelesen, die uns unmittelbar ansprach.

Ausgangspunkt ist Charavgi, ein kleines Dorf etwa 30 Kilometer westlich von Kalamáta. Hier im üppig-grünen Polilímnio-Tal verbindet ein Fluss 15 verschiedene Wasserbecken und Wasserfälle. Wörtlich heißt „Polilímnio“ im Deutschen „viele Seen“.

Diese kann man erwandern, erwaten und erklettern. Dabei ist an manchen Stellen gutes Schuhwerk, Trittsicherheit, Wagemut, Konzentration und Abenteuerlust erforderlich. Und für diesen Einsatz wird man reichlich belohnt!

Man kraxelt über Stock und Stein, hangelt sich mit Hilfe von gespannten Seilen (einige davon in fragwürdigem Zustand) und fest verankerten Steigeisen an Felsvorsprüngen vorbei, balanciert über glischtige Steine und löchrige Brücken, läuft durchs bergab strömende Wasser. Also: Naturerleben pur 😁.

Weitgehend durchgescheuert 😰

Und selbstverständlich kann man sich als Belohnung für die Mühen ins kühle türkisfarbene Nass begeben …

So oder so ähnlich wird‘s wohl auch im Paradies aussehen 🙃.

PS: Selbstverständlich ist diese Wasserfallwanderung der besonderen Art gänzlich auf eigenes Risiko:

Sprachlich nicht einwandfrei, aber klar in der Botschaft!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert