Blue Lake und Rotorua zum Zweiten

Heute stand zunächst ein Ausflug zum Blue Lake und zum Green Lake auf dem Programm. Uns haben diese beiden Seen nicht so sonderlich beeindruckt. wir fühlten uns hier eher an zu Hause erinnert, wenn die Vegetation nicht anders gewesen wäre: dichtes Unterholz, darüber baumhohe Farne, darüber Redwood. Den einen See, den Blue Lake, haben wir komplett umrundet und waren beim zweiten auf Stippvisite. Es hat sich uns nicht ganz erschlossen, warum der eine blau und der andere grün sein soll. Das Wasser sah für uns ziemlich gleich aus.

Vielleicht sind wir ja auch nur verwöhnt 🤔

Nach unserer Rückkehr nach Rotorua haben wir einen Spaziergang am stadtbahen Ufer des Rotorua Lake entlang unternommen. Das war sehr schön, vor allem haben wir einen sehr guten Eindruck von der Vogelwelt erhalten. Wir haben noch nie so viele schwarze Schwäne auf einmal gesehen. Der See sieht am sogenannten Sulphur Bay, der Schwefelbucht am südöstlichen Ende, so aus, als hätte es einen schlimmen Chemieunfall gegeben. Er hat einen extrem niedrigen Sauerstoffgehalt, weshalb er nur sehr begrenzt Leben zulässt. zwar leben und brüten hier sehr viele Vögel, doch müssen diese zur Nahrungsaufnahme immer an Land, denn im See selbst finden sie keine Nahrung.

Für den späten Nachmittag und Abend hatten wir Erholung geplant. Und zwar in Form eines Besuches einer Therme, die offenbar zu den zehn besten Thermen der Welt gehört. Da haben wir dann so richtig im warmen Thermalwasser gesuhlt und dabei auf den See geschaut. Wunderbar! Wenn man sich vorstellt, dass man quasi am Rand eines mit Wasser gefüllten Vulkankraters liegt …. der Rotorua-See füllt diesen Krater heute aus, die gleichnamige Stadt liegt am südlichen Ende der Caldera. Beim Vulkanausbruch vor zig Jahren wurden sagenhafte 220 Kubikkilometer hochgeschleudert. Unvorstellbar!

Der Spa ist sozusagen gleich nebenan. Wir übernachten nämlich wieder auf einem Platz für Freedom Camping, also einem für Campervans ausgewiesenen Parkplatz, bei dem man eine Nacht umsonst (!) stehen darf – man stelle sich das in Deutschland bzw. Europa vor. Das erfreut das ostfriesisch-saarländische Schwabenherz.

Einziger Nachteil hier: Wir befinden uns an der Sulphur Bay und es stinkt ziemlich nach faulen Eiern … der Schwefel halt. Wenn man denkt, dass man sich daran gewöhnt, können wir nur sagen – das dauert. Heute Morgen nach dem Wachwerden und Türöffnen hat es uns geruchsmäßig wieder ziemlich „überfallen“. Es stinkt so … aber die ganze Zeit durch den Mund atmen geht einfach nicht.

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