SKANDINAVIEN

Als gebürtiger Ostfriese liegt mir (W.) der Norden natürlich im Blut. Daher hadere ich auch im Allgemeinen nicht mit sogenanntem „schlechten Wetter“ – wenn man mal von Dauerregen absieht. Außerdem ist ein Himmel ohne Wolken langweilig, fotografisch sowieso.
Vieles von dem, was uns beispielsweise an Neuseeland oder Nordamerika fasziniert hat, gibt es so oder ähnlich auch in Europa, sicherlich nicht ganz so spektakulär. Klar: einen Grand Canyon gibt es nur einmal auf der Welt.
Sand- und Felsstrände haben wir in den letzten Jahrzehnten schon diverse erlebt, in Europa wie in Australien oder den USA. Aber wir haben das stärker werdende Gefühl, dass wir gerne mehr rauhere Natur und Weite erkunden möchten.
Und da bietet sich Skandinavien natürlich an. Wir sind in dieser Hinsicht nicht gänzlich unerfahren: Eva war zu Studienzeiten schon einmal in Dänemark und Schweden, ich zu einem Vorstellungsgespräch in Lund … Wie wäre das Leben verlaufen, wenn das damals geklappt hätte? Offenbar war die grundsätzliche Bereitschaft, im Hohen Norden unseren Lebensmittelpunkt zu etablieren, durchaus vorhanden. 2017 haben wir ein tolles verlängertes Wochenende in Stockholm verbracht, 2019 eins in Kopenhagen (wo wir unseren jüngsten Sohn besucht haben, der dort studierte). Diese Städte sind einfach toll. Aber so richtig eintauchen, mit Zeit und Muße Land und Leute in Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland zu erkunden, das fehlte bislang.
Deshalb stand für 2020 Skandinavien in großen Lettern auf dem Reiseplan. Definitiv eine gute Region für Draußensein, Camping (mit dem Wohnwagen ), Wandern und Radfahren.