Die Kreidefelsen von Møns Klint mit Abstecher zu den Kalksteinseen von Faxe

Etwa 80 km in direkter Linie südlich von Kopenhagen liegt die Insel Møn, die mit ihren Kreidefelsen ein veritables Naturwunder zu bieten hat. Man kann sowohl oberhalb wie unterhalb (am Kiesstrand) die Klippen entlanggehen, sodass man quasi eine Rundtour absolviert. Wir haben uns zunächst für den Pfad oben entschieden. Der Weg schlängelt sich durch einen dichten Buchenwald und ermöglicht an bestimmten Aussichtspunkten schöne Blicke auf die schroffen Kreidefelsen und das Meer. Das Steilufer ist insgesamt 12 km lang und an den höchsten Stellen knapp 130 m hoch. Für Ab- und Aufstiege stehen fünf steile Holzstiege zur Verfügung. Ein toller Spaß mit atemberaubendes Blicken – festes Schuhwerk ist für die sportliche Runde unbedingt empfehlenswert! Es kommt übrigens immer wieder vor, dass größere Abschnitte den bröckeligen Klippen abbrechen und ins Meer stürzen …

Etwa auf halber Strecke legten wir einen Zwischenstopp an den Kalksteingruben von Faxe ein. Von einer Aussichtsplattform am oberen Rand hat man einen ausgezeichneten Überblick über die Anlage, wo auch heute noch hochwertige Kreide abgebaut wird. Für ein paar Kronen Leihgebühr kann man sich mit Hammer, Meißel und Lupe auf Fossiliensuche begeben. Insbesondere beim Anblick des hinteren Sees kommt ob der Wasserfarbe richtiges Karibik-Feeling auf. Doch Vorsicht – das Wasser hat nur etwa 8 Grad und wäre damit wohl sogar für hartgesottene Wikinger zu kalt.

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