Sevilla – Metropol Parasol

Paris hat sein Centre Pompidou und Sevilla sein Metropol Parasol. Natürlich hinkt der Vergleich wie meisten, aber irgendwie ist auch was dran. Da hat eine Stadt außergewöhnlichen Mut zur Form bewiesen und die Besucher geben ihr recht. Der Künstler und Architekt Jürgen Mayer Hermann gewann mit einer kühnen Idee eine Ausschreibung der Stadt Sevilla und baute das wahrscheinlich größte Holzgebilde der Welt, mitten in einem traditionellen Viertel auf dem Gelände eines vormals hässlichen Parkplatzes. Es wird im Volksmund gerne als „fliegende Waffel“ bezeichnet. Der etwas surreale Panaromaweg erlaubt grandiose Aussichten auf die Stadt. Das Gebilde beherbergt einen Markt sowie, im Untergeschoss, beim Bau zutage getretene Reste einer römischen Siedlung. Da sag noch einer, die Deutschen wären technikverliebte Langweiler. Gut gemacht, Herr Mayer Hermann!

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