Von der Golden Bay nach Greymouth

Greymouth macht seinem tristen Namen heute alle Ehre. Wir stehen an einem exponierten Freedomcamperplatz direkt am Meer, das Wasser tost, der Wind bringt unser WoMo immer wieder zum Schwanken. Macht aber nichts, denn heute ist sowieso Reisetag. Wir sind etwa 400 km gefahren, von der Golden Bay bis zu unserem Tagesziel an der Westküste, die uns stellenweise sehr an die kalifornische Küste erinnert.

Auf dem Weg hierher war zunächst wieder der Takaka Hill mit seinen unzählige Haarnadelkurven zu überwinden. In der Ebene sind wir dann auf dem Weg an die Westküste über eine lange Strecke dem Buller, dem längsten Fluss Neuseelands gefolgt. Unterwegs fällt auf, dass von den Europäern eingeschleppter Ginster manche Hügel fest im Griff hat, sehr zum Missfallen der Naturschützer. Denn der Ginster verdrängt alle anderen Pflanzen. Die Holzwirtschaft ist hierzulande nach wie vor ein wichtiger Industriezweig, immer wieder begegnen wir mit Holz beladenen Schwerlastern, die sich um die engen Kurven zwängen. Bloß Abstand halten … Ansonsten Milchwirtschaft, Obst- und Hopfenanbau.

Ein echtes Highlight sind die sog. Pancake Rocks bei Punakaiki. Sie sehen wie gleichmäßig aufeinander geschichtete Pfannkuchen aus. Hier hat die Erosion beeindruckende Kunstwerke in mit Kalkschichten durchsetzte Felsformationen gefressen. Das Meer tost durch die Lücken im Fels und spritzt dann die Wände hoch. Bei Flut entstehen zum Teil richtige Fontänen. Ein fulminantes Schauspiel.

 

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