Kalundborg – eine eher zufällige Bekanntschaft

Eigentlich wollten wir heute mit dem Rad zur Spitze der westlichen Landzunge – wo es selbstverständlich einen Leuchtturm gibt – fahren, nach Røsnæs. Dazu sollte es zunächst Richtung Süden nach Kalundborg gehen und von dort immer an der Küste entlang. Guter Plan. Jedenfalls bis wir nach Kalundborg kamen. Hier war der Plan dann schnell Geschichte.

Wir steuerten direkt auf das alte Zentrum zu. Von weitem sieht man bereits die alles überragende Liebfrauenkirche, die mit ihren fünf Türmen eine sehr außergewöhnliche Form hat. Sie liegt auf einer flachen Bergkuppe, weshalb die Altstadt auch als „hohe Stadt“ (Højbyen) bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um Wesentlichen um drei Straßenzüge (Adelgade, Lindegade und Præstegade), an denen die wichtigsten Baudenkmäler aufgereiht sind, darunter drei mittelalterliche Steinhäuser, die zu den ältesten Dänemarks gehören. Die frühere bischöfliche Residenz beinhaltet inzwischen ein Galerie mit wechselnden Ausstellungen – schon allein das Gebäude ist sehenswert. Und so ganz en passant wird hier sogar noch das Geburtshaus einer norwegischen Literaturnobelpreisträgerin geboten: Sigrid Undset (geb. 1882, Mutter Dänin, Vater Norweger). Selbstverständlich gibt’s auch noch ein Museum 😊

Modell der mittelalterlichen Stadt

Und die Landzunge mit dem tollen Leuchtturm? Nächstes Mal, vielleicht, wir ziehen weiter …

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