Unsere Unterkunft in der Jalan Suweta liegt optimal fĂŒr die Stadterkundung zu FuĂ. Wir gehen einfach 500 Meter Richtung Zentrum die StraĂe hinunter, wo sich unter anderem der Marktplatz und der Ubud Palace befinden. Die Orientierung in Ubud ist leicht, weil die Stadt im Prinzip ein dörfliches StraĂennetz hat, bei der die Jalan Monkey Forest und die Jalan Hanoman eine zentrale Bedeutung ĂŒbernehmen. Hier drĂ€ngen sich die Besucher, die ab etwa zehn Uhr morgens durch TagesgĂ€ste aus der Umgebung (Denpasar ist etwa zwei Autostunden entfernt) verstĂ€rkt werden.
Balinesen bilden in dem Ensemble eher die Ausnahme. Das Angebot der Restaurants, CafĂ©s, Modeboutiquen, VerkaufsstĂ€nde, Kunstgalerien, Buch- und SouvenirlĂ€den, Spas und Massagesalons ist gĂ€nzlich auf westlichen Bedarf hin orientiert – mit einer Ausnahme: ein nennenswertes Nachtleben scheint es nicht zu geben. Obwohl die Mehrheit der Besucher zwischen zwanzig und vierzig Jahre sein dĂŒrfte.



Aus dem Stadtbild nicht wegzudenken sind die unzĂ€hligen kleineren und gröĂeren Tempel und Altare.

Der Haupttempel Pura Desa Ubud liegt an der stark befahrenen Jalan Raya Ubud. Gleich gegenĂŒber befindet sich der Palast der Adelsfamilie Puri Saren Agung (Ubud Palace).









Zu den Top-SehenswĂŒrdigkeiten der etwas anderen Art gehört der Ubud Monkey Forest. Auf dem etwa 20 Hektar groĂen GelĂ€nde sind ĂŒber 1200 Makaken zu Hause, ĂŒberwiegend Jungtiere. Die Zweibeiner sind in aller Regel friedlich, da sie sich an die tĂ€gliche PrĂ€senz ihrer Artgenossen in dĂŒrftiger Sommerkleidung lĂ€ngst gewöhnt haben. Aber die eine oder andere Brille schnappen sie sich schon einmal, und wennâs um die Beschaffung von Essen geht, lassen sie sich immer etwas einfallen. Wer könnte schon einem frischen Schoko-Croissant widerstehen?

Der Wald ist fĂŒr die Balinesen heilig, weil in ihm spirituelle KrĂ€fte wirken sollen.
Wenn es nicht zu voll ist, ist ein Spaziergang durch den Affenwald durchaus lohnenswert. Die Ăffchen sind putzig anzuschauen, vor allen natĂŒrlich die Kleinsten, die von ihren MĂŒttern sorgsam umhegt und beschĂŒtzt werden.








FĂŒr den Abend gegen 19.30 Uhr hatte uns unser Gastgeber Kadek eine Tanzveranstaltung ans Herz gelegt. Eine richtig gute Idee!
In Ubud werden jeden Abend zahlreiche traditionelle Tanzdarbietungen sowie Gamelan-Konzerte angeboten.
Bali hat eine besondere Tanztradition. So sollen die meisten Balinesen mindestens zwei bis drei TĂ€nze beherrschen, die sie beispielsweise bei Zeremonien oder Familienfesten auffĂŒhren. Wir nahmen an einer Kecak-Darbietung teil. Der Kecak wird zum Teil in Trance und ausschlieĂlich im Tempelbereich getanzt. Eine wichtige Rolle spielt dabei ein mĂ€nnlicher Chor, der das Spiel mit rhythmischen Bewegungen und Stimmeinlagen begleitet.








Ein schöner Tag! Jetzt vielleicht noch ein kĂŒhles GetrĂ€nk auf unserer Terrasse in Suweta 46 âŠ
